Bild der Professorin Michaela Heinrich-Rohr
(c) Anja Weber
Prof. Dr. rer. medic.
Michaela

Heinrich-Rohr

Studiengangsleitung Soziale Arbeit & Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit

Profil von Prof. Dr. rer. medic.

Michaela

Heinrich-Rohr

Lebenslauf

Michaela Heinrich-Rohr ist Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit an der Humanistischen Hochschule Berlin und lei­tet den Studiengang Soziale Arbeit. Sie pro­mo­vier­te an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und ver­fügt über lang­jäh­ri­ge Erfahrung in der empi­ri­schen Sozialforschung, der Hochschullehre sowie der wis­sen­schaft­li­chen Begleitung sozi­al­ar­bei­te­ri­scher Praxis.

Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte lie­gen an der Schnittstelle von Sozialepidemiologie, Gesundheitswissenschaften und Sozialer Arbeit. Im Mittelpunkt ste­hen ins­be­son­de­re die Kinder- und Jugendhilfe, Fragen sozia­ler Ungleichheit und Teilhabe sowie die insti­tu­tio­nel­len Rahmenbedingungen pro­fes­sio­nel­len Handelns. Dabei ver­bin­det sie empi­ri­sche Forschung mit der Entwicklung und Reflexion pra­xis­ori­en­tier­ter Handlungskonzepte.

Neben ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre enga­giert sich Michaela Heinrich-Rohr in wis­sen­schaft­li­chen Fachgesellschaften und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Organisationen. Sie ist Mitglied des Herausgeber:innenkreises der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, ‑ver­nach­läs­si­gung und sexua­li­sier­ter Gewalt (DGfPI) sowie Mitglied ver­schie­de­ner Fachverbände der Sozialen Arbeit. Als Vorstandsmitglied des Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e. V. (BRJ) und Mitgründerin des K.I.N.D. e. V. setzt sie sich ins­be­son­de­re für die Rechte jun­ger Menschen, die Stärkung von Beteiligung und die kri­ti­sche Auseinandersetzung mit insti­tu­tio­nel­len Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe ein.

Akademischer Bildungsgang

  • Promotion zum Dr. rer. medic. (magna cum laude), Charité – Universitätsmedizin Berlin, Dissertation: “Psychosoziale Kontextfaktoren bei chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter am Beispiel der idiopathischen Arthritis“
  • Master of Arts (M. A.) Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik

Beruflicher Werdegang

  • Seit Oktober 2026: Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit und Studiengangsleitung Soziale Arbeit, Humanistische Hochschule Berlin
  • Professur für Soziale Arbeit sowie wissenschaftliche Standortleitung Berlin und Erfurt, ISBA
  • Professur für empirische Sozialforschung und Sozialepidemiologie, DHSH
  • Wissenschaftliche und praktische Tätigkeiten im Gesundheitswesen sowie in der Kinder- und Jugendhilfe

Arbeitsschwerpunkte

  • Empirische Sozialforschung und Forschungsmethoden
  • Sozialepidemiologie und gesundheitliche Ungleichheit
  • Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere stationäre Hilfen und Leaving Care
  • Kinderschutz, Kinderrechte und Beteiligung
  • Soziale Ungleichheit, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe
  • Professionelles Handeln und institutionelle Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit
  • Versorgungsforschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Prof. Dr. rer. medic.

Michaela

Heinrich-Rohr

Veröffentlichungen von Prof. Dr. rer. medic.

Michaela

Heinrich-Rohr

Publikationen (Auswahl)

Monath, L., Ulrich-von der Weth, V. & Heinrich-Rohr, M. (für Careleaver e. V., in Zusammenarbeit mit dem AWAKE careleavers* Fellowship). (2026). Die mediale Darstellung von jungen Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe in Dokumentarfilmen – eine Kritik aus Perspektive von Menschen mit Jugendhilfeerfahrung in Selbstvertretung. Widersprüche, Heft 181: Betroffenheit.
Große, L. & Heinrich-Rohr, M. (2025). „Schaffen wir das?“ – Karrierewege in die Wissenschaft und Promotion. In C. Kröger, S. Hößelbarth, C. Alberternst & S. B. Gahleitner (Hrsg.), Klinische Sozialarbeit und Sozialtherapie. Zwischenmenschliche Beziehungen stärken – soziale Einbindung fördern. ZKS Medien.
Middendorf, T., Große, L., Bredereck, C. M., Taube, V. & Heinrich-Rohr, M. (2025). PromoKI-Studie – Promovieren mit Kind(ern) in der Sozialen Arbeit. Eine Annäherung an die Zielgruppe. Sozialmagazin, 50(1–2), 50–56.
Feiterna-Sperling, C., Krüger, R., Bethke, H., Siedentopf, J.-P., von Weizsäcker, K., Heinrich-Rohr, M. & Rohr, I. (2025). Breastfeeding in HIV-positive mothers under optimized conditions: ‘real-life’ results from a well-resourced healthcare setting. Journal of Perinatal Medicine, 53(6).
Simmet, A., Schleicher, R., Teut, M., Ehret, J., Hummel, G., Bschaden, A., Heinrich-Rohr, M. & Ströbele-Benschop, N. (2024). Die Ernährungs- und Gesundheitssituation armutsgefährdeter Familien mit minderjährigen Kindern – Ergebnisse der Studie MEGA_kids. In Deutsche Gesellschaft für Ernährung (Hrsg.), 15. DGE-Ernährungsbericht (S. 116–188).
Heinrich-Rohr, M. et al. (2024). Inanspruchnahme von Inklusionsleistungen bei Kindern mit Typ-1-Diabetes mellitus in Deutschland – eine Auswertung des DPV-Registers. Diabetologie und Stoffwechsel, 19(5), 369–375.
Kass, B., Roll, S., Bolster, M., Heinrich-Rohr, M. et al. (2024). Utilization and costs of health care and early support services in Germany and the influence of mental health burden during the postnatal period. Children and Youth Services Review, 157, 107373.
Rohr, I., Skof, A. S., Heinrich-Rohr, M. et al. (2024). Impact of HIV infection on cervical intraepithelial neoplasia detection in pregnant and non-pregnant women in Germany: a cross-sectional study. Archives of Gynecology and Obstetrics, 310, 3099–3110.
Heinrich-Rohr, M., Moenkemoeller, K., Niewerth, M. et al. (2021). Consumer perspective on healthcare services for juvenile idiopathic arthritis: results of a multicentre JIA inception cohort study. Clinical and Experimental Rheumatology, 39(6), 1432–1439.