Entstehungsgeschichte

Der Weg zur staat­li­chen Anerkennung als Hochschule für ange­wand­te Wissenschaften

Aktueller Stand im Gründungsprozess

Gründung der Hochschule erfolgreich

Die Humanistische Hochschule Berlin hat das Verfahren auf staat­li­che Anerkennung beim Wissenschaftsrat und Berliner Senat erfolg­reich abge­schlos­sen. 2018 erfolg­te die Verleihung eines öffent­lich-recht­li­chen Status (Körperschaft des öffent­li­chen Rechts). Somit konn­te der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg KdöR eine Hochschule in welt­an­schau­li­cher Trägerschaft als Anstalt des öffent­li­chen Rechts grün­den.

Gründungs­initiative & Start der Projektgruppe
Januar 2020
Einreichung der Gründungs­unterlagen zur Akkreditierung
Juni 2021
Group of business people signing a contract with handshake
Anerkennung durch Berliner Senat & Wissenschafts­rat
November 2022
Woman giving a lecture
Aufnahme des Studien­betriebs
Wintersemester 2023/24

Unser Ausgangspunkt

Diese Hochschulgründung ist in Deutschland ein­zig­ar­tig — nur im euro­päi­schen Ausland exis­tie­ren ver­gleich­ba­re huma­nis­ti­sche Hochschulen.

Staatliche Anerkennung

Aus einer Vision wird Wirklichkeit

Seit den 90er-Jahren ist die Idee einer huma­nis­ti­schen Hochschulgründung in Berlin immer wie­der Thema. Seit Herbst 2020 arbei­tet eine Projektgruppe inten­siv am Gründungs- und Anerkennungsverfahren der Hochschule in welt­an­schau­li­cher Trägerschaft. Im März 2021 durf­te sich das Projekt erst­mals öffent­lich im Abgeordnetenhaus vor­stel­len. 

Das Interesse an der ers­ten huma­nis­ti­schen Hochschule in Deutschland ist groß. Aus Sicht des HVD gibt es vie­le gute Gründe, in Berlin eine eige­ne Hochschule zu eta­blie­ren. Die drei zen­tra­len Gründe sind inhalt­li­cher Natur und bedin­gen zugleich das Studienangebot. Aufgrund sei­ner Erfahrung bei der Umsetzung sozia­ler Angebote plant der HVD die Einrichtung eines pra­xis­ori­en­tier­ten Bachelors Soziale Arbeit. Auf Basis sei­nes Alleinstellungsmerkmals als Ausbilder der Lebenskundelehrkräfte ver­folgt der Verband die wis­sen­schaft­li­che Aufwertung der bis­he­ri­gen Qualifizierung durch die Einrichtung eines Weiterbildungsmasters. Vor dem Hintergrund des welt­an­schau­li­chen Profils wird zudem ein Weiterbildungsmaster in Angewandter Ethik die Potentiale, Grenzen und Folgenbewertung mensch­li­chen Tuns aus ethi­scher Perspektive beleuch­ten.

Vorstandsvorsitzende des HVD BB KdöR K. Raczynski & Staatssekretär S. Krach

06/2021: Etappenziel erreicht

Einreichung der Gründungsunterlagen

Katrin Raczynski, Vorstandsvorsitzende des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg KdöR: “Wir sind äußerst zufrie­den. Trotz pan­de­mie­be­ding­ter Verzögerungen lie­gen wir voll im Zeitplan. Die voll­stän­di­gen Unterlagen zur Gründung einer Humanistischen Hochschule lie­gen nun bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung. Bei erfolg­rei­cher Prüfung auf Landesebene und durch den Wissenschaftsrat könn­te die Hochschule ihren Gründungsbetrieb 2022/2023 auf­neh­men.”

Unsere Motivation

Die Humanistische Hochschule Berlin wird ein Ort des gemein­sa­men Forschens und Lernens, des kri­ti­schen Denkens wie der kon­struk­ti­ven Debatte.

Intensive Vorbereitungen

Gründungsinitiative & Projektgruppe seit 2020

Mit der 2018 erfolg­ten Verleihung eines öffent­lich-recht­li­chen Status (Körperschaft des öffent­li­chen Rechts) hat der Humanistische Verband eine Hochschule als Anstalt des öffent­li­chen Rechts gegrün­det. Diese Gründung ist in Deutschland ein­zig­ar­tig, nur im euro­päi­schen Ausland exis­tie­ren ver­gleich­ba­re huma­nis­ti­sche Hochschulen (wie die University of Humanistic Studies in Utrecht).

Die Gründungsinitiative und Projektgruppe wur­de Mitte 2020 ein­ge­setzt und hat die not­wen­di­gen Antragsunterlagen bis zum Sommer 2021 zusam­men­ge­stellt. Nach der for­ma­len Überstellung an die Senatskanzlei als zustän­di­ger Hochschulverwaltung wur­de der Antrag im September 2021 durch die Landesregierung an den Wissenschaftsrat zur Stellungnahme über­mit­telt. Die Anhörung erfolg­te im Januar 2022, die Stellungnahme im November 2022.

Katrin Raczynski wei­ter: “Die geplan­te Hochschule stellt für den Hochschulstandort Berlin in mehr­fa­cher Hinsicht eine Bereicherung dar. Fachkräfte der sozia­len Arbeit wer­den drin­gend gebraucht. Die Nachfrage nach Studienplätzen im Sozialwesen ist in Berlin seit 2010 um 61% ange­stie­gen. Aufgrund des Studienplatzmangels ist der NC hoch, vie­le Studierende wan­dern nach Brandenburg oder in ande­re Bundesländer ab. Hier bie­tet die Humanistische Hochschule wei­te­re Kapazitäten. 

Zugleich steigt die Nachfrage nach welt­lich-huma­nis­ti­schen Angeboten wie bei­spiels­wei­se der Humanistischen Lebenskunde, einem Wahlfach, das der HVD Berlin-Brandenburg an öffent­li­chen Grundschulen für mitt­ler­wei­le über 70.000 Kinder anbie­tet. Humanistische Lebenskunde wird nicht an den Berliner Hochschulen aus­ge­bil­det.” 

“Die Weiterbildung von Berufserfahrenen, die sich ethi­schen Fragestellungen in Tätigkeit wid­men, ist ein wei­te­res Ziel der Hochschulgründung”, so Katrin Raczynski.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Sie haben die Antwort auf Ihre Frage nicht gefun­den? – dann beant­wor­ten wir sie ger­ne in einem per­sön­li­chen Gespräch oder via E‑Mail. Nehmen Sie dazu ein­fach Kontakt zu uns auf.

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Warum wir eine Humanistische Hochschule grün­den

Unsere Motivation

Die Humanistische Hochschule Berlin ist ein Ort des gemein­sa­men Forschens und Lernens, des kri­ti­schen Denkens wie der kon­struk­ti­ven Debatte. Sie lädt ein, sich dar­an zu betei­li­gen, setzt auf per­sön­li­che Begegnung und heißt alle will­kom­men, die sich ent­spre­chend ein­brin­gen möch­ten. Vielfalt wird als Bereicherung durch unter­schied­li­che Erfahrungen, Sichtweisen und Ideen, wie auch als Ausdruck indi­vi­du­el­ler Selbstbestimmung wert­ge­schätzt. Respektvoller und unter­stüt­zen­der Umgang mit­ein­an­der bil­det dafür die Grundlage. Vor dem Hintergrund unter­schied­li­cher Voraussetzungen, strebt die Hochschule an, eine ent­spre­chen­de Mitwirkung zu ermög­li­chen. Sie ist sich bewusst, dass dies einen fort­lau­fen­den Prozess dar­stellt. Auch in die­sem Sinne ver­steht sich die Hochschule als ler­nen­de Organisation.

Gründungsinitiator:innen

Die Gründungsinitiator:innen sind Menschen mit ver­schie­de­nen aka­de­mi­schen und beruf­li­chen Hintergründen. Sie fan­den 2020 zusam­men, um über den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg die ers­te Humanistische Hochschule in Deutschland zu grün­den.

Alexander Bischkopf

Dr. Alexander Bischkopf war Mitglied des Gründungsdirektoriums und Ansprechpartner für Weltanschauung
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Annathea Braß

Annathea Braß war Mitglied des Gründungsdirektoriums und ver­ant­wor­te­te Finanzen und Personal
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David Driese

David Driese war Mitglied des Gründungsdirektoriums und Ansprechpartner für den Gründungsprozess
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Steffen Kohl

Dr. Steffen Kohl war Mitglied des Gründungsdirektoriums und Ansprechpartner für Studium und Lehre
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Anja Krüger-Chan

Anja Krüger-Chan war Mitglied des Gründungsdirektoriums und ist Geschäftsführerin der Hochschule
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Bruno Osuch

Dr. Bruno Osuch war Mitglied des Gründungsdirektoriums und Ansprechpartner für exter­ne Kommunikation
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Mark Rackles

Mark Rackles war Mitglied des Gründungsdirektoriums und Ansprechpartner für den Gründungsprozess sowie exter­ne Kommunikation
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Katrin Raczynski

Katrin Raczynski war Mitglied des Gründungsdirektoriums und Ansprechpartnerin für den Gründungsprozess
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Ralf Schöppner

Dr. Ralf Schöppner war Mitglied des Gründungsdirektoriums und Ansprechpartner für Forschung und Weiterbildung
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Aktuelles

Neuigkeiten und Meldungen

Lehrerin unterrichtet
Events
Infoveranstaltung Humanistische Lebenskunde M.A.

Save the date: 18.04.2024

Du inter­es­sierst dich für die Arbeit als Lebenskunde-Lehrer:in an einer Berliner oder Brandenburger Schule? Dann mel­de dich jetzt zur Infoveranstaltung am Donnerstag, 18.04.2024 von 16 bis 18

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Dr. Alexander Bischkopf

Dr. Alexander Bischkopf ist Experte des HVD BB für verschiedene Aspekte weltanschaulicher Belange und Tätigkeiten des Verbandes: Er ist federführend an der zeitgemäßen (Weiter-) Entwicklung der Weltanschauung und daraus folgender gesellschaftspolitischer Positionen sowie der Reflexion humanitärer Praxis beteiligt. Dazu organisiert er die Beteiligung von Mitgliedern, Mitarbeiter:innen und Expert:innen. Er ist mit der Vermittlung weltanschaulicher Positionen durch Lehre, Vorträge und Fortbildungen auf internen sowie externen Fachtagen betraut. Er vertritt den HVD in weltanschaulichen Fragen gegenüber Presse, Politik und Behörden.

Annathea Braß

M.A.

Annathea Braß ist eine erfahrene Managerin und auf die Bereiche Betriebswirtschaft, Vertriebsaufbau und Consulting, CRM, Fundraising, Digitalisierung und Organisationsentwicklung spezialisiert.

David Driese

M. A.

Sozialarbeiter/ -pädagoge David Driese M.A. ist seit 2018 Vorstandsmitglied des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg KdöR. Zuvor leitete er die Abteilung Bildung/ Humanistische Lebenskunde.

David Driese ist Systemischer Berater, Coach und Moderator.

Nach seinem Studium an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin war er als Streetworker im Land Brandenburg tätig und verfügt somit über praktische Erfahrungen in der Sozialen Arbeit.

Dr. Steffen Kohl

Dr. Steffen Kohl ist erfahrener Dozent und mit der Konzeption von Bildungsangeboten im Detail vertraut.

Er hat zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt, verbunden mit 17 öffentlichen Vorträgen, 16 Publikationen sowie Radio- und Zeitungsinterviews.

Dr. Kohl ist erfahren in Prozess- und Studiengangssteuerung.

Anja Krüger-Chan

M.A.

Politik- und Sprachwissenschaftlerin Anja Krüger-Chan M.A. ist seit mehr als zehn Jahren im Bereich Hochschulmanagement und -entwicklung tätig. Sie war an zahlreichen Akkreditierungen durch Senat, Wissenschaftsrat und Akkreditierungsagenturen beteiligt und verfügt über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in Bildungsadministration sowie eine Ausbildung im Bankensektor. Darüber hinaus weißt Frau Krüger-Chan Lehrerfahrung an in- und ausländischen Hochschulen (Universität Leipzig, University of St Andrews, University Auckland) vor.

Dr. Bruno Osuch

Dr. Bruno Osuch verfügt über umfangreiche Erfahrungen beim Auf- und Ausbau von Bildungsinstitutionen. Er war maßgeblich an der Gründung des Ausbildungsinstitutes für Humanistische Lebenskunde beteiligt.

Darüber hinaus war Dr. Osuch federführend bei der Gründung und Weiterentwicklung der staatlichen Internationalen Nelson-Mandela-Schule Berlin beteiligt.

Herr Dr. Osuch gestaltet und begleitet seit mehr als 30 Jahren den Auf- und Ausbau des freiwilligen Schulfaches Humanistische Lebenskunde in Berlin und Brandenburg.

Mark Rackles

Dipl. Kfm. und Dipl. Pol.; Staatssekretär a.D.

Diplom-Kaufmann und Diplom-Politologe, Staatssekretär a.D., WZB-Fellow Mark Rackles war von 2011 bis 2019 Staatssekretär für Bildung in der Berliner Senatsverwaltung (als Amtschef zuständig für ca. 1.500 Beschäftigte unmittelbar und ca. 30.000 Beschäftigte mittelbar). Er war langjähriger Amtschef der Kultusministerkonferenz (u.a. Mitglied der Steuergruppe Digitalisierung/ Digitalpakt) und Leiter der Berliner Taskforce Schulbau. Als langjähriger bildungspolitischer Akteur ist Mark Rackles seit 2019 selbstständiger Berater und Publizist im Bereich des Bildungswesens.

Katrin Raczynski

Dipl. Psych.

Diplom-Psychologin Katrin Raczynski ist seit 2019 Vorstandsmitglied des HVD Bundesverbandes e.V. und seit 2018 Vorstandsvorsitzende des HVD Berlin-Brandenburg KdöR mit aktuell ca. 1.400 Beschäftigten und ca. 15.000 Mitglieder:innen (agiert als Dienstleister für ca. 500.000 Menschen in Berlin und Brandenburg). Bereits in 2013 wurde Katrin Raczynski zum Vorstandsmitglied des HVD-BB mit Zuständigkeitsbereich Personal und Finanzen berufen. Frau Raczynski ist Arbeits- und Organisationspsychologin und erfahrene systemische Organisationsberaterin und -entwicklerin. Sie verfügt über langjährige Management- und Führungserfahrung im Non-Profit-Sektor. Sie hat erfolgreich bereits mehrere gemeinnützige Organisationen mitgegründet.

Dr. Ralf Schöppner

Publikationen (Auswahl): Das gute Leben und die Sinnlichkeit des Fremden (2006), Das Altern des Anderen (2016); Art. Argumentieren und Seelsorge in Humanismus: Grundbegriffe (2016, hrsg. von Hubert Cancik, Horst Groschopp und Frieder Otto Wolf); Hrsg.: Wie geht Frieden? Humanistische Friedensethik und humanitäre Praxis. Band 6 der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Deutschland (2017); Vielfalt statt Reformation. Humanistische Beiträge zum Dialog der Weltanschauungen. Band 10 der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (2017); Menschen stärken ohne Populismus. Humanistische Weltanschauung zwischen Alltagshumanismus, Werturteilen und Wissenschaft, Band 11 der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (2018); Humanistische Identität heute. Universalismus und Identitätspolitik, Band 12 der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (2019); Buchreihe Humanistische Porträts (ab 2019, Hrsg. zusammen mit Hubert Cancik).