Hochschulstandort

Studieren in Berlin-Pankow — moder­ner Campus in denk­mal­ge­schütz­tem Botschaftsgebäude

Campus

Im Sommer 2025 hat der Humanistische Bildungscampus in Berlin sei­ne Türen geöff­net. Hier den­ken wir Humanismus in einer moder­nen und glo­bal ver­netz­ten Gesellschaft wei­ter. Unter einem Dach begeg­nen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die neu­gie­rig blei­ben, mit­füh­len und die Welt von mor­gen gestal­ten wol­len.

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Mann mit Gitarre

Berlin-Pankow

Campusleben

Der Ort des Humanistischen Bildungscampus erzählt Geschichte: Architekturgeschichte, Kulturgeschichte und ganz unmit­tel­bar Weltgeschichte. Hier befin­den sich, in dem Gebäude der ehe­ma­li­gen Australischen Botschaft, die Humanistische Hochschule Berlin, die Freie Humanistische Grundschule und die Humanistische Kindertagesstätte unter einem Dach.

Jedes Jahr ent­wi­ckeln wir neue Angebote, Studiengänge und Lernmöglichkeiten. Bis zum Jahr 2030 wird die Hochschule auf 500 Studierende wach­sen. 

Für die denk­mal­ge­rech­te Sanierung des Gebäudes erhielt der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg im Jahr 2025 die Quast-Medaille.

» Video zum Berliner Denkmalpreis 2025 für den Humanistischen Bildungscampus

Zeitstrahl

2019-
2025

Kauf und Sanierung der ehe­ma­li­gen Australischen Botschaft im Denkmalschutz

2019-
2022

Gründung & staat­li­che Anerkennung der Humanistischen Hochschule Berlin

2023/24

Studienstart der Hochschule mit Voll- und Teilzeitstudiengängen 

Gründung der Freien Humanistischen Grundschule

seit
2025

Einzug Kita, Grundschule und Hochschule in den Humanistischen Bildungscampus Berlin-Pankow

Hintergründe zum Standort

Architektur

Der Humanistische Bildungscampus befin­det sich auf dem Grundstück der ehe­ma­li­gen Australischen Botschaft. Dieses denk­mal­ge­schütz­te Gebäude wur­de von 1975 bis 1986 als Residenz- und Dienstgebäude für die aus­tra­li­sche Botschaft in der DDR genutzt. Im Jahr 2017 erwarb der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg das Grundstücke und sanier­te den Bau über fünf Jahre. Hierfür wur­de dem Verband 2025 der Berliner Denkmalpflegepreis, die Ferdinand-von-Quast-Medaille, ver­lie­hen.

Das Gebäude hat eine Grundfläche von 2.500 Quadratmetern auf drei Etagen. Architekt ist Horst Bauer (*1928). Er war Mitglied des Architektenkollektives Botschaften und Residenzen in Pankow und erhielt 1976 den Architekturpreis der Hauptstadt der DDR. Dieses Kollektiv ent­wi­ckel­te damals stan­dar­di­sier­te Bautypen für Botschaften.

Die Ostmoderne zeich­net sich aus durch kla­re Linien, Beton, hori­zon­ta­le Gliederungen, Loggien, groß­zü­gi­ge Außenanlagen. Die Idee dahin­ter: Mit weni­gen Grundtypen wur­den gan­ze Gebäude-Familien geschaf­fen – vom Wohnblock über Kulturhaus bis hin zur Botschaft.

© Landesdenkmalamt Berlin, Foto: Anne Herdin

Kunst am Bau

Viele Bauten der Ostmoderne ver­schwan­den nach der Wende. Auch der Abriss der Australischen Botschaft konn­te in letz­ter Minute ver­hin­dert wer­den. Hier war es die Baukeramik von Hedwig Bollhagen die als Kunst am Bau das Gebäude unter Denkmalschutz stell­te und es so vor dem Abriss bewahr­te. Die Keramikwände von Hedwig Bollhagen aus Kreuzsteinen sind der Fassade im Hochparterre vor­ge­setzt und die­nen dem Sicht- und Lichtschutz.

Hedwig Bollhagen (1907–2001)

Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeu­tends­ten und bekann­tes­ten Keramikerinnen des 20. Jahrhunderts. In ihren Werkstätten im bran­den­bur­gi­schen Marwitz pro­du­zier­te sie Gebrauchskeramiken für den Alltag sowie Baukeramiken und Einzelstücke. Dabei ver­trat die Keramikerin einen demo­kra­ti­schen Ansatz: Sie woll­te etwas machen, „das zweck­mä­ßi­ge und gute Formen besitzt, wenig kos­tet und für alle da ist.“ Bis heu­te pro­du­zie­ren die HB-Werkstätten in Marwitz und set­zen das tra­di­ti­ons­rei­che Kunsthandwerk der Keramikerin fort. Als Verweis auf den Standort und um den demo­kra­ti­schen Grundgedanken von Hedwig Bollhagen auf­zu­grei­fen, haben wir die Keramik-Kollektion HUMANITAS exklu­siv für Unterstützer:innen geschaf­fen.

Kunst am Bau von Hedwig Bollhagen, Foto: © Konstantin Börner

Wir freu­en uns auf Ihren Besuch!

Anfahrt

Der Standort der Humanistischen Hochschule Berlin befin­det sich in der Grabbeallee 36–40 in 13156 Berlin-Pankow.

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Bild von Nadine Ulbricht

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