Praxispartner werden – Fachkräfte frühzeitig gewinnen
Begleiten Sie Studierende im Studiengang Soziale Arbeit dual (B.A.) und sichern Sie sich qualifizierten Nachwuchs für Ihre Einrichtung.
Was ist ein Praxispartner?
Als Praxispartner der Humanistischen Hochschule Berlin begleiten Sie Studierende des dualen Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit durch ihr gesamtes Studium. Das Besondere: Theorie und Praxis wechseln sich wöchentlich ab. Die Studierenden sind nicht bloß zu Gast, sondern von Anfang an ein Teil Ihres Teams.
Nach 3,5 Jahren schließen sie mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab und erhalten die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter:in / Sozialpädagog:in. Und Sie kennen sie bereits in- und auswendig.
Ihre Praxispartnerschaft im Überblick
zum Wintersemester
(01. Oktober)
Dauer
3,5 Jahre
Praxiszeit
∼ 20 Std./Woche
Sozialarbeiter:in / Sozialpädagog:in (B.A.)
qualifizierte & passgenaue Fachkräfte
Fachkräftenachwuchs aktiv mitgestalten
Wer kann Praxispartner werden?
Praxispartnerschaften stehen Trägern und Organisationen der Sozialen Arbeit offen, unabhängig von Größe oder Trägerschaft. Ob kleiner freier Verein oder großer öffentlicher Träger: Entscheidend ist nicht die Struktur Ihrer Einrichtung, sondern Ihr Interesse daran, Nachwuchs aktiv mitzugestalten.
Geeignet unter anderem für:
- Kinder- und Jugendhilfe
- Beratung & psychosoziale Einrichtungen
- Behindertenhilfe & Inklusion
- Gemeinwesenarbeit
- Öffentliche und freie Träger
Sprechstunde
Wir beraten Sie persönlich
Sie haben noch offene Fragen zum Master und wünschen sich dafür ein persönliches Gespräch? Buchen Sie sich jetzt einen Termin online:
Ihre Vorteile auf einen Blick
1.
Frühzeitig qualifizierten Nachwuchs aufbauen.
Während andere Einrichtungen offene Stellen ausschreiben und auf Bewerbungen hoffen, arbeiten Sie längst mit jemandem zusammen, der Ihre Einrichtung, Ihre Werte und Ihre Klientel kennt. Nachwuchssicherung, die nicht auf dem Papier, sondern auch in der Praxis wirkt.
2.
Frisches Wissen, direkt anwendbar.
Ihre Studierenden bringen nach jedem Hochschultag aktuelle Theorie, neue Methoden und wissenschaftliche Impulse mit. Das bereichert nicht nur die Einzelperson, es belebt auch den fachlichen Diskurs in Ihrem gesamten Team.
3.
Praxis nach Ihrem Maß.
Sie gestalten die Praxiseinsätze inhaltlich mit. Die Schwerpunkte orientieren sich an Ihren Arbeitsfeldern und Bedarfen. Das bedeutet echte Mitarbeit mit fachlicher Tiefe.
4.
Personalentwicklung mit Plan.
Nach 3,5 Jahren wissen Sie genau, mit wem Sie langfristig zusammenarbeiten möchten. Der Einarbeitungsaufwand entfällt weitgehend und die Person kennt Ihre Einrichtung bereits von innen. Das macht Personalentwicklung planbar und verlässlich.
Nachhaltig lohnend
Eine Investition, die vom ersten Tag an wirkt.
Die Studiengebühren sind eine planbare, transparente Investition 490 € monatlich, ca. 20.580 € über die gesamte Studiendauer. Im Gegenzug arbeitet die oder der Studierende vom ersten Semester an in Ihrer Einrichtung mit, bringt aktuelles Fachwissen ein und wächst über dreieinhalb Jahre in Ihre Strukturen hinein.
Am Ende des Studiums steht keine offene Stelle, die besetzt werden muss, sondern eine ausgebildete Fachkraft, die Ihre Einrichtung bereits kennt. Das Studium und die Praxis laufen nicht nacheinander ab, sondern gleichzeitig. Der Nutzen für Ihre Einrichtung entsteht ab dem ersten Tag Ihrer Zusammenarbeit.
So werden Sie Praxispartner
1.
Kontakt aufnehmen
Katja Podehl berät Sie individuell und unverbindlich zu allen Fragen rund um die Partnerschaft.
2.
Beratungsgespräch
Gemeinsam klären wir, was das Modell für Ihre konkrete Einrichtung bedeutet.
3.
Studierende finden
Sie können eigene Kandidat:innen einbringen oder wir unterstützen Sie aktiv bei der Suche.
4.
Verträge abschließen
Kooperationsvertrag mit unserer Hochschule, Arbeitsvertrag mit den Studierenden.
5.
Studienstart
Ab dem ersten Semester sind Ihre Studierenden regelmäßig in Ihrer Einrichtung tätig.
Fragen zur Praxis-Partnerschaft
Zum Modell
Was genau ist ein duales Studium und was unterscheidet es von einem Praktikum oder einer Ausbildung?
Ein duales Studium verbindet akademische Ausbildung mit kontinuierlicher Praxis in einer Einrichtung. Anders als bei einem Praktikum sind Studierende über die gesamte Studienzeit bei Ihnen tätig. Mit wachsender Verantwortung und echtem Beitrag zur Arbeit Ihrer Einrichtung. Anders als bei einer klassischen Ausbildung erwerben die Absolvent:innen einen vollwertigen Hochschulabschluss mit staatlicher Anerkennung.
Wie sieht ein typischer Wochentag aus?
Die Studierenden wechseln wöchentlich zwischen Hochschule und Praxis. An mindestens zwei Tagen pro Woche (mind. 16 Stunden) sind sie in Ihrer Einrichtung tätig — das lässt sich auf bis zu 20 Stunden erweitern. Die übrigen Tage verbringen sie an der Humanistischen Hochschule Berlin. Dieser Rhythmus bleibt über das gesamte Studium stabil und planbar.
Wie viel Betreuungsaufwand entsteht für uns?
Sie stellen eine fachlich qualifizierte Person als Anleitung zur Verfügung und begleiten die Studierenden im Alltag. Das erfordert keine separate Stelle, sondern lässt sich in bestehende Strukturen integrieren. Die Hochschule unterstützt Sie bei Fragen und begleitet den Prozess.
Welche Qualifikation benötigt der/die fachliche Anleiter:in?
Die Anleitung erfolgt durch Personen, die die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter: in besitzen, und vergleichbar qualifizierte Fachkräfte, die – in beiden Fällen – jeweils eine mindestens zweijährige hauptberufliche Vollzeittätigkeit oder eine entsprechend längere Teilzeittätigkeit in den jeweiligen Tätigkeitsfeldern nach staatlicher Anerkennung oder Berufsabschluss nachweisen können.
Zu Eignung & Voraussetzungen
Wie groß muss unsere Einrichtung sein?
Es gibt keine Mindestgröße. Entscheidend ist, dass Sie einen qualifizierten Praxisplatz mit fachlicher Begleitung anbieten können und die Studierenden sinnvoll in den Arbeitsalltag eingebunden werden. Sowohl kleine freie Träger als auch große Organisationen können Praxispartner werden.
Müssen wir Erfahrung mit Auszubildenden oder Praktikant:innen haben?
Nicht zwingend. Viele Einrichtungen machen mit der Praxispartnerschaft zum ersten Mal eine strukturierte Nachwuchskooperation. Die Hochschule begleitet Sie dabei und steht für Fragen zur Verfügung. Im Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, was Ihr konkretes Setting braucht.
Können wir als konfessionell oder weltanschaulich gebundene Einrichtung Praxispartner werden?
Ja. Die Humanistische Hochschule Berlin pflegt ein plurales Verständnis von Sozialer Arbeit und kooperiert mit Trägern unterschiedlicher Ausrichtung, solange die fachlichen Standards der Praxisbegleitung gewährleistet sind.
Zu Kosten & Finanzierung
Was kostet uns die Praxispartnerschaft konkret?
Die monatlichen Studiengebühren betragen 490 €, über 42 Monate ergibt das ca. 20.580 € gesamt. Hinzu kommt eine individuell vereinbarte Vergütung für die Studierenden, die sich an üblichen Einstiegsvergütungen in der Sozialen Arbeit orientiert. Beide Kosten sind von Beginn an bekannt und planbar.
Gibt es Fördermöglichkeiten für Praxispartner?
Das hängt von Ihrer Trägerschaft und Finanzierungsstruktur ab. Einige Träger finanzieren duale Studienplätze über bestehende Personalbudgets, andere prüfen Fördermöglichkeiten über öffentliche oder kirchliche Refinanzierungswege. Im Beratungsgespräch schauen wir gemeinsam, welche Optionen für Ihre Einrichtung realistisch sind.
Was passiert finanziell, wenn eine/ein Studierende/r das Studium abbricht?
Das ist eine berechtigte Frage, die wir im Beratungsgespräch individuell besprechen. Die vertraglichen Regelungen klären, wie in diesem Fall mit geleisteten Zahlungen und dem Beschäftigungsverhältnis umgegangen wird. Abbrüche sind die Ausnahme, aber kein Szenario, das wir unter den Tisch kehren.
Zu den Studierenden
Wie finden wir passende Studierende?
Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder Sie bringen eigene Kandidat:innen mit — etwa Mitarbeitende, die Sie schon kennen und gerne im dualen Studium sehen würden — oder wir unterstützen Sie aktiv bei der Suche nach geeigneten Bewerber:innen.
Können wir Kandidat:innen selbst vorschlagen?
Ja, und das ist oft ein großer Vorteil. Wenn Sie jemanden aus Ihrem Umfeld kennen, der oder die gut zu Ihrer Einrichtung passt, können Sie diese Person direkt einbringen. Das erhöht die Passgenauigkeit erheblich.
Was passiert, wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert?
Auch das lässt sich nicht vollständig ausschließen. Im Beratungsgespräch erläutern wir, welche Möglichkeiten es in solchen Situationen gibt, sowohl auf vertraglicher Ebene als auch mit Blick auf eine Vermittlung innerhalb des Partnernetzwerks.
Zum Abschluss & zur Übernahme
Gibt es eine Übernahmepflicht nach dem Studium?
Nein. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung zur Übernahme, aber eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sie es wollen. Wer drei Jahre lang in Ihrer Einrichtung gearbeitet, Ihre Klientel kennengelernt und Ihre Werte verinnerlicht hat, ist selten eine Person, die man ziehen lässt.
Welche Qualifikation erwerben die Absolvent:innen?
Den Bachelor of Arts (B.A.) in Sozialer Arbeit sowie die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter:in / Sozialpädagog:in. Das ist der vollwertige berufsqualifizierende Abschluss — nicht vergleichbar mit einem Zertifikat oder einer Teilqualifikation.
Kann ich als Praxispartner den Studienschwerpunkt mitgestalten?
Die Inhalte des Studiums sind durch die Hochschule definiert. Was Sie gestalten, ist der Praxisanteil: Einsatzfelder, Aufgabenbereiche und thematische Schwerpunkte können Sie auf Ihre Einrichtung und Ihre Arbeit abstimmen.
Ihre Ansprechpartnerin
Strategische Partnerschaften
Katja Podehl