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Gehört werden. Verstanden werden. Mensch sein.

Veranstaltungszeit: Donnerstag, 17. Dezember 2026,

 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Humanistische Hochschule Berlin, Grabbeallee 36–40 (Raum: Bertha von Suttner), 13156 Berlin

Foto: Unsplash, Foto von Adam Winger

Humanistische Perspektiven auf Beeinträchtigungen der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit im pädagogischen Alltag — ein Vortrag von Sandra Niebuhr & Annegret Klassert

Sprache ist weit mehr als ein Instrument der Verständigung. Sie ermög­licht Beziehungen, stif­tet Identität und eröff­net Teilhabe. Doch was geschieht, wenn Kinder und Jugendliche sich nicht so mit­tei­len kön­nen, wie sie möch­ten? Wenn sie über­hört, miss­ver­stan­den oder aus­ge­schlos­sen wer­den? Ausgehend vom neu­en Handbuch „Erschwerte Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen im päd­ago­gi­schen Alltag. Sprachtherapeutischen Interventionsbedarf erken­nen und beglei­ten“ beleuch­tet die­ser Vortrag die Bedeutung von Sprache und Kommunikation aus einer huma­nis­ti­schen Perspektive. Im Mittelpunkt ste­hen nicht Defizite, Diagnosen oder die Optimierung jun­ger Menschen, son­dern die Frage, wie päd­ago­gi­sche Fachkräfte dazu bei­tra­gen kön­nen, dass jedes Kind gehört, ver­stan­den und in sei­ner Würde aner­kannt wird.

Wenn Kommunikation erschwert ist

Anhand kon­kre­ter Beispiele aus der päd­ago­gi­schen Praxis wird gezeigt, wel­che Auswirkungen Sprach‑, Sprech‑, Hör- und Kommunikationsbeeinträchtigungen auf Bildungsprozesse, Beziehungen und gesell­schaft­li­che Teilhabe haben. Zugleich wird dis­ku­tiert, wel­che Verantwortung päd­ago­gi­sche Institutionen tra­gen, wenn Kommunikation erschwert ist, und wie päd­ago­gi­sche Fachkräfte Schutzräume schaf­fen kön­nen, die Resonanz, Zugehörigkeit und Entwicklung ermög­li­chen.

Was bedeutet es, verstanden zu werden?

Der Vortrag ver­bin­det fach­li­che Erkenntnisse aus Sprachtherapie und Pädagogik mit zen­tra­len huma­nis­ti­schen Fragen: Was bedeu­tet es, ver­stan­den zu wer­den? Wie ent­steht Zugehörigkeit? Und wie kön­nen wir Bildungsorte gestal­ten, an denen Menschen nicht trotz, son­dern mit ihren unter­schied­li­chen Voraussetzungen ange­nom­men wer­den?

Eine humanistische Perspektive auf Bildung und Begegnung

Eine Einladung zum Nachdenken über Sprache als Grundbedingung mensch­li­cher Begegnung und über eine Pädagogik, die den Menschen in sei­ner Einzigartigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Veranstaltungsdetails

📅 17. Dezember 2026

🕒 18.00 – 19.30 Uhr

📍Humanistische Hochschule Berlin, Grabbeallee 36–40 (Raum: Bertha von Suttner), 13156 Berlin

Die Veranstaltung fin­det im Rahmen des Humanismus-Kolloquiums statt, einer Kooperationsveranstaltung der Humanistischen Hochschule Berlin und der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg. Es bie­tet Lehrenden, Forschenden, Studierenden und allen ande­ren Interessierten Raum für ver­tief­ten aka­de­mi­schen Austausch.

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