

Zum Auftakt des Wintersemesters 2026/27 lud der Rektor Prof. Dr. Ralf Schöppner gemeinsam mit dem Bereich Philanthropie & Partnerschaften erstmals zu einem Empfang der Förderer und Partner ein. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch, der Dank für die bisherige Unterstützung und Einblicke in Projekte, die durch das Engagement unserer Förderer und Partner möglich werden.
Über 320.000 Euro für humanistische Bildung
Die Hochschule konnte bereits 261.812 Euro an Drittmitteln und 58.588 Euro an privaten Spenden einwerben – insgesamt mehr als 320.000 Euro. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen und Institutionen, die an die humanistische Bildungsidee glauben und ihre Entwicklung aktiv unterstützen.
Wie vielfältig diese Zusammenarbeit bereits ist, zeigte die Vorstellung ausgewählter Projekte:
- Demokratie in der (Dauer-)Krise? – Die wissenschaftliche Tagung, die unter anderem mit Unterstützung durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Körber-Stiftung, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Humanismus Stiftung Berlin und Max Schlereth von DERAG Living Hotels realisiert wurde, brachte unterschiedliche Perspektiven auf die Zukunft unserer Demokratie zusammen.
- Sinn im Ehrenamt – Das von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) geförderte Forschungsprojekt untersuchte gemeinsam mit Prof. Dr. Tatjana Schnell, welche Bedeutung Sinn für freiwilliges Engagement hat.
- Schriftenreihe zum zeitgenössischen Humanismus – Mit ihrer wissenschaftlichen Publikationsreihe “Perspektiven des zeitgenössischen Humanismus” schafft die Hochschule Raum für die Auseinandersetzung mit humanistischen Fragen unserer Zeit. Buchpaten werden für jede Ausgabe gesucht.
- Gemeinsam kochen und lernen – Mit Unterstützung der RUCK Stiftung entstehen auf dem Campus Kochangebote für Eltern, die gesunde Ernährung, gemeinsames Lernen und Begegnung miteinander verbinden.
- KINDER MACHEN UNI – Das Projekt eröffnet bereits Grundschulkindern die Möglichkeit, wissenschaftliche Fragen zu entdecken, zu forschen und ihre Neugier auszuleben. Wir danken der Berliner Landeszentrale für politische Bildung für die Unterstützung.
- Robotik in der Bildung mit pib – Gemeinsam mit der Helga Breuninger Stiftung wird erforscht, wie humanoide Robotik neue Lernmöglichkeiten eröffnen und pädagogische Arbeit bereichern kann.
- Sprechen & Zuhören – Das Dialogformat schafft Räume für respektvollen Austausch und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Paritätische Berlin hat das Format als Förderpartner mit unterstützt.
- Digitale Lehrinfrastruktur – Wir danken dem Paritätischen Berlin für die Unterstützung beim Ausbau unserer digitalen Lehrinfrastruktur. Mit der technischen Ausstattung zweier Seminarräume möchten wir unsere hybride Hochschullehre weiterentwickeln und Studierenden vor Ort und online eine gleichberechtigte Teilnahme ermöglichen.
- Duales Studium Soziale Arbeit – Ein besonderer Dank galt unseren Praxispartnern, die das duale Studium maßgeblich mitgestalten. Durch die enge Zusammenarbeit von Hochschule und Praxis sammeln die Studierenden von Beginn an wertvolle Berufserfahrungen und können wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in ihrer praktischen Arbeit anwenden.
Die Gäste erkundeten bei einer gemeinsamen Campusführung mit Rektor Prof. Dr. Ralf Schöppner und Rey Krentz, Director Philanthropie & Partnerschaften, das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Australischen Botschaft. Ein gemeinsames Gruppenfoto auf der Treppe hielt diesen besonderen Auftakt fest.





Gemeinsam Zukunft gestalten
Unser herzlicher Dank gilt allen Förderern, Partnern und Wegbegleitern, die unsere Hochschule mit finanzieller Unterstützung, fachlicher Expertise und persönlichem Engagement begleiten. Sie tragen dazu bei, dass aus humanistischen Überzeugungen konkrete Bildungsangebote, Forschungsvorhaben und gesellschaftlich wirksame Projekte entstehen.
Als junge, private und staatlich anerkannte Hochschule erhält die Humanistische Hochschule Berlin keine staatliche Regelfinanzierung. Umso wichtiger sind Spenden, Drittmittel und verlässliche Partnerschaften. Sie ermöglichen uns, neue Ideen zu verwirklichen, unseren historischen Campus weiterzuentwickeln und humanistische Bildung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen – unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten.
Eine Hochschule baut man nicht allein. Dafür braucht es Menschen, die an ihre Idee glauben und gemeinsam mit ihr Zukunft gestalten.