Bollhagen & Humanismus — unsere Landpartie als Charity-Event

Veranstaltungszeit: Samstag, 17. Mai 2025,

 11:00 Uhr

Wir freu­en uns, dass knapp 30 Gäste unse­rer Charity-Einladung zur Landpartie ins Brandenburgische am 17. Mai in die HB Keramik-Werkstätten gefolgt sind. Trotz des unbe­stän­di­gen Mai-Wetters hat­ten wir Glück und konn­ten gemein­sam die Manufaktur ken­nen­ler­nen und uns bei einem Landimbiss stär­ken.

Anlass der Landpartie bot die Keramikserie “HUMANITAS”, die die Humanistische Hochschule Berlin und der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg gemein­sam mit den HB Werkstätten für Keramik als Charity-Produkte ent­wor­fen haben. Wir freu­en uns sehr über die­se Kooperation!

Schön, dass vie­le Gäste die Gelegenheit nutz­ten, um Keramikstücke der Serie zu erwer­ben. 40 % des Verkaufserlöses flos­sen an die­sem Tag direkt in den wei­te­ren Ausbau der Hochschule und der neu­en Studiengänge.

Aufgrund der vie­len Nachfragen haben wir ent­schie­den, einen zwei­ten Charity-Termin im Herbst anzu­bie­ten.

Sonntag, 16. November 2025
11:30 Uhr Ankommen bei Punsch im Ofenraum
12:00 Uhr Führung durch die Manufaktur (optio­nal)
13:00 Uhr Bemalen der eige­nen Keramik (optio­nal)

Vielleicht eine gute Gelegenheit, Ihre Weihnachtsgeschenke zu erwer­ben oder auf eine beson­de­re Art zu gestal­ten…

Hedwig Bollhagen und der Humanistische Bildungscampus
Baukeramiken von Hedwig Bollhagen (1907–2001) aus den 1970er Jahren befin­den sich auf einem Teil des Humanistischen Bildungscampus ent­lang des Gebäudes der Freien Humanistischen Grundschule und der Kindertagesstätte in der Grabbeallee 34. Dieses denk­mal­ge­schütz­te, frü­he­re Botschaftsgebäude wur­de von 1975 bis 1986 als Residenz- und Dienstgebäude für die aus­tra­li­sche Botschaft in der DDR genutzt. Die Baukeramikverkleidungen von Hedwig Bollhagen ent­lang des Erdgeschosses ste­hen unter Denkmalschutz und wur­den in den letz­ten Jahren durch den Humanistischen Verband restau­riert.

Hedwig Bollhagen und Humanismus ver­bin­det der demo­kra­ti­sche Grundgedanke, gute Produkte jedem zugäng­lich zu machen. Für Bollhagen ging es — ganz dem Grundgedanken des Bauhauses fol­gend — dar­um, Kunst, Handwerk und Technik mit­ein­an­der zu ver­bin­den, um eine ästhe­ti­sche, zeit­ge­mä­ße, kla­re Gestaltung zu erlan­gen. Sie woll­te etwas machen, „das zweck­mä­ßi­ge und gute Formen besitzt, wenig kos­tet und für alle da ist.“

Auch die Hochschule möch­te exzel­len­te Studiengänge und Bildungsangebote in einer hohen Qualität schaf­fen und gleich­zei­tig einen brei­ten und inklu­si­ven Zugang zu Bildung schaf­fen. Denn Studieren — soll kein Privileg sein. Aber: der recht­li­che Status als „Anstalt des öffent­li­chen Rechts“ täuscht. Denn ohne staat­li­che, vol­le Finanzierung müs­sen wir wie eine pri­va­te, unter­neh­me­ri­sche Hochschule agie­ren. Das bedeu­tet jedes Mal erneut, den Spagat zwi­schen hoch­wer­ti­ger, aka­de­mi­scher Bildung und bar­rie­re­ar­men Zugang neu zu gestal­ten.  

Hier kön­nen Sie für den Hochschulaufbau spen­den oder durch den Kauf Ihrer Keramik Gutes tun!