Wo ist das Menschliche geblieben?
Das Forschungs- und Buchprojekt von Dr. Martin Mettin stellt diese Frage an die Gegenwartskunst. Nicht theoretisch, sondern konkret: Neun Kapitel, die sich in Werke von Rineke Dijkstra bis Norbert Bisky, von Tyler Mitchell bis Maria Lassnig vertiefen.
Mittwoch, 29. April 2026 · 18:00 ‑19:30 Uhr · kostenfrei · jetzt anmelden
Worum geht es?
Gegen die Beschleunigung digitaler Bildwelten setzt das Projekt ein strukturelles, kritisches Sehen und wird dabei in einigen Passagen selbst literarisch. Statt nach Identität fragt es nach dem Möglichen: Wer könnten wir sein? Eine materialistische Erkundung des Humanen jenseits der Norm. Ein Denken in Bildern für eine Zeit, die vergessen hat, was Menschsein heißen könnte.
Veranstaltungsdetails
Vortrag und Gespräch mit Dr. Martin Mettin, Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Humanistische Lebenskunde sowie Dozent im Studiengang Angewandte Ethik an der Humanistischen Hochschule Berlin.
📅 29. April 2026
🕒 18.00 – 19.30 Uhr
📍Humanistische Hochschule Berlin, Grabbeallee 36–40 (Raum 02), 13156 Berlin
Das Humanismus-Kolloquium ist eine Kooperationsveranstaltung der Humanistischen Hochschule Berlin und der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg. Es bietet Lehrenden, Forschenden und Studierenden Raum für vertieften akademischen Austausch.

