Vom Gehörtwerden zum Mitgestalten: Kinder als Akteur:innen in Bildungs- und Gesellschaftsprozessen
Kinder machen Uni: Lernen und Forschen auf Augenhöhe
Viele Hochschulen bieten Kinderunis an, in denen Kinder wissenschaftliche Themen kindgerecht kennenlernen. Unser Projekt „Kinder machen Uni“ ging einen Schritt weiter: Als Pilotprojekt für intergenerationelles und partizipatives Lernen an der Humanistischen Hochschule Berlin sollte es die Hochschule als einen Ort erfahrbar machen, an dem die Fragen, Erfahrungen und Forschungsweisen von Kindern ernst genommen werden.
Gemeinsam mit Studierenden, angehenden Lehrkräften für Humanistische Lebenskunde, forschten, lernten und gestalteten Schüler:innen Veranstaltungen aktiv mit. Damit stellte das Projekt traditionelle Bildungshierarchien bewusst infrage, denn Kinder und Erwachsene sollten Themen gleichberechtigt entwickeln und Hochschulveranstaltungen gemeinsam prägen. Der Vortrag gibt Einblicke in Konzeption und Umsetzung des Projekts und lädt zur Diskussion einer grundlegenden Frage ein: Wie können Kinder in Bildungs- und Gesellschaftsprozessen nicht nur gehört, sondern als aktive Mitgestalter:innen ernst genommen werden?
Veranstaltungsdetails
📅 29. Oktober 2026
🕒 18.00 – 19.30 Uhr
📍Humanistische Hochschule Berlin, Grabbeallee 36–40, 13156 Berlin
Im Rahmen des Humanismus-Kolloquiums gibt Prof. Dr. Steffen Kohl, Prorektor Lehre und Professor für Humanistische Lebenskunde an der Humanistischen Hochschule Berlin, Einblicke in Konzeption und Umsetzung des Projekts, das in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg (HVD) entstand. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie Kinder Bildungs- und Gesellschaftsprozesse aktiv mitgestalten können.
Das Humanismus-Kolloquium ist eine Kooperationsveranstaltung der Humanistischen Hochschule Berlin und der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg. Es bietet Lehrenden, Forschenden, Studierenden und allen anderen Interessierten Raum für vertieften akademischen Austausch.

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