Philosophie und Kunst im Dialog

Die „Berliner Denkspielplätze“ starten in die nächste Runde

Am 16. September 2025 fiel im FEZ-Berlin der Startschuss für den drit­ten Durchgang des erfolg­rei­chen Bildungsprojekts „Berliner Denkspielplätze“. Seit drei Jahren ver­bin­det das Projekt auf inno­va­ti­ve Weise Philosophie und Kunst in der kul­tu­rel­len Bildung. Die Humanistische Hochschule Berlin ist Partner im Projekt und unter­stützt die Fortbildung.

In die­sem Jahr neh­men erneut zwei Berliner Schulklassen teil, die in den kom­men­den Monaten sechs ver­schie­de­ne Orte kul­tu­rel­ler Bildung in Berlin besu­chen wer­den. Dort erwar­ten sie Workshops, die zu phi­lo­so­phi­schem Denken anre­gen und krea­ti­ve Ausdrucksformen för­dern.

Bereits beim Auftaktworkshop zeig­ten die Schüler:innen gro­ßes Interesse an grund­le­gen­den Fragen des Menschseins. Themen wie „Was kann ich wis­sen?“, „Wo endet das Universum?“ oder „Wie ist es, wenn wir ster­ben?“ stan­den im Mittelpunkt ers­ter Gespräche und wer­den in den kom­men­den Stationen wei­ter ver­tieft.

Das Projekt wird vom Verein Was denkst du? Kinder und Jugendliche phi­lo­so­phie­ren e.V. unter der Leitung von Eva Stollreiter durch­ge­führt. Neben ihr beglei­tet Dr. Martin Mettin von der Humanistischen Hochschule Berlin die Schulklassen phi­lo­so­phisch. Ergänzt wur­de das inter­dis­zi­pli­nä­re Team beim Auftakt durch die Künstler:innen Anita Fuchs und Cielo Faccio, die den Zugang zu den Themen mit krea­ti­ven Methoden unter­stütz­ten.

Seit dem 1. August 2025 wird das Projekt von der Karl Schlecht Stiftung geför­dert. Die Stiftung setzt sich für wer­te­ori­en­tier­te Bildung ein – ein Anliegen, das sich mit dem Ansatz der Denkspielplätze ide­al ver­bin­det.

„Wo Kinder den­ken, ent­ste­hen Welten“, so fasst Martin Mettin den Auftakt zusam­men.

Auch in sei­ner drit­ten Runde lädt das Projekt dazu ein, die gro­ßen Fragen des Lebens mit jun­gen Menschen neu zu ent­de­cken – zwi­schen Neugier, Philosophie und künst­le­ri­schem Ausdruck.