Solidarisches Beitragsmodell

Studienplätze nach dem solidarischen Beitragsmodell

Unsere Idee

Studieren, auch wenn der reguläre Beitrag aktuell nicht leistbar ist?

Im Master Angewandte Ethik und für den Schwerpunkt Angewandte Ethik – Digitale Ethik ver­ge­ben wir jeweils bis zu fünf Plätze nach dem soli­da­ri­schen Beitragsmodell.  

Der regu­lä­re, kos­ten­de­cken­de Studienbeitrag beträgt 700 € im Monat. Für bis zu fünf Studienplätze pro Jahrgang ermög­li­chen wir eine soli­da­ri­sche Beitragswahl ab 250 € monat­lich. Studierende ent­schei­den eigen­ver­ant­wort­lich, wel­cher Beitrag ihrer aktu­el­len Lebenssituation ent­spricht – für die gesam­te Regelstudienzeit. 

Die soli­da­ri­schen Plätze sind für Personen gedacht, 

  • die das Studium aus per­sön­li­chem Interesse absol­vie­ren, 
  • kei­ne Arbeitgeberfinanzierung erhal­ten, 
  • und deren finan­zi­el­le Situation den regu­lä­ren Beitrag à 700 €/Monat aktu­ell nicht erlaubt. 

Bildung ermöglichen, Vertrauen leben

Ethik ist nicht nur Gegenstand unse­res Studiums, son­dern prägt auch die Art, wie wir Zugang zu Bildung gestal­ten.

Ziele und Inhalte

Studieren ermöglichen – unabhängig vom Geldbeutel

Dieses Modell basiert auf Vertrauen und Verantwortung – zen­tra­le Werte unse­res Studiengangs. Damit möch­ten wir kon­kre­te Zugänge öff­nen, wo der regu­lä­re Beitrag sonst zur Hürde wer­den könn­te.  

Unser Ziel ist es, den Zugang zum Studium auch dann zu ermög­li­chen, wenn der regu­lä­re Beitrag aktu­ell nicht voll­stän­dig leist­bar ist. 

Wer mehr zah­len kann und möch­te, trägt dazu bei, ande­ren den Zugang zum Studium zu ermög­li­chen. 

Eigene Beitragswahl

So funktioniert das solidarische Beitragsmodell

Für aus­ge­wähl­te Studienplätze im Master Angewandte Ethik ermög­li­chen wir eine Beitragswahl ab 250 Euro monat­lich. Bewerber:innen ent­schei­den eigen­ver­ant­wort­lich, wel­cher Beitrag ihrer aktu­el­len Lebenssituation ent­spricht.

Der regu­lä­re, kos­ten­de­cken­de Studienbeitrag von 700 Euro pro Monat bleibt dabei der Orientierungswert für eine sta­bi­le Finanzierung des Studiengangs. Wir ver­trau­en dar­auf, dass Studierende die­sen Beitrag leis­ten, wenn ihre per­sön­li­che finan­zi­el­le Situation dies ermög­licht.

Das Modell basiert bewusst auf Vertrauen statt Kontrolle. Deshalb ver­zich­ten wir auf Einkommensprüfungen oder star­re Beitragskategorien.

Die Bewerbung erfolgt im Rahmen des regu­lä­ren Bewerbungsprozesses über unser Bewerbungsportal. Zusätzlich bit­ten wir Interessierte um eine kur­ze Selbsteinschätzung:

Alle Angaben wer­den ver­trau­lich behan­delt und gemein­sam mit der regu­lä­ren Bewerbung geprüft.

Sprechstunde

Wir beraten Sie persönlich

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Studieren nach den eigenen Möglichkeiten

Nicht alle Menschen star­ten mit den glei­chen finan­zi­el­len Voraussetzungen. Deshalb möch­ten wir den Zugang zum Studium mög­lichst offen gestal­ten.

Was uns lei­tet

Warum wir ein solidarisches Beitragsmodell anbieten?

Die Humanistische Hochschule Berlin ver­steht Bildung nicht allein als indi­vi­du­el­le Qualifikation, son­dern als gesell­schaft­li­che Verantwortung. Unser Masterstudiengang Angewandte Ethik setzt sich mit Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung, Mitmenschlichkeit und sozia­lem Zusammenhalt aus­ein­an­der. Diese Fragen betref­fen nicht nur Inhalte des Studiums – sie betref­fen auch die Bedingungen, unter denen Bildung mög­lich ist. 

Für uns ist die­ses Beitragsmodell kein Instrument zur Preisgestaltung, son­dern Ausdruck unse­rer insti­tu­tio­nel­len Haltung. Ethik bedeu­tet für uns, Verantwortung nicht nur theo­re­tisch zu reflek­tie­ren, son­dern prak­tisch umzu­set­zen. Bildung soll befä­hi­gen, gesell­schaft­li­che Fragen kri­tisch zu durch­den­ken – und sie soll selbst so gestal­tet sein, dass sie Gerechtigkeit ernst nimmt. 

Indem wir unter­schied­li­che Lebenssituationen berück­sich­ti­gen, ohne Menschen zu kate­go­ri­sie­ren, ver­su­chen wir, die Werte unse­res Studiengangs auch in sei­ner Struktur sicht­bar zu machen. Das soli­da­ri­sche Beitragsmodell ist daher ein wei­te­rer Schritt trans­pa­rent, ver­ant­wor­tungs­voll und gemein­schaft­lich zu arbei­ten. 

Wussten Sie…?

Berufsbegleitende Weiterbildungsangebote wer­den in Deutschland häu­fig pri­vat finan­ziert. Viele Interessierte absol­vie­ren ein berufs­be­glei­ten­des Studium aus per­sön­li­chem Engagement her­aus – nicht, weil es unmit­tel­bar beruf­lich geför­dert wird. Wir wis­sen, dass finan­zi­el­le Voraussetzungen sehr unter­schied­lich sind und dass der Zugang zu Bildung nicht allein vom Einkommen abhän­gen soll­te. 

FAQ

Solidarisches Beitragsmodell

Hier fin­den Sie Antworten auf die wich­tigs­ten Fragen zum soli­da­ri­schen Beitragsmodell und zur Vergabe der soli­da­ri­schen Studienplätze.

Weil Lebensrealitäten unter­schied­lich sind. Ein Rahmen ermög­licht fai­re Beiträge, ohne Menschen in star­re Kategorien ein­zu­ord­nen. 

Der Master Angewandte Ethik sowie der Schwerpunkt Angewandte Ethik — Digitale Ethik rich­ten sich an Menschen, die sich berufs­be­glei­tend mit ethi­schen Fragen in Gesellschaft, Politik und Beruf aus­ein­an­der­set­zen. 

Viele Interessierte finan­zie­ren das Studium pri­vat und erhal­ten kei­ne Unterstützung durch Arbeitgeber oder Förderprogramme. 

Mit dem soli­da­ri­schen Beitragsmodell möch­ten wir dazu bei­tra­gen, dass finan­zi­el­le Hürden nicht über Bildungswege ent­schei­den. 

Der regu­lä­re, kos­ten­de­cken­de Studienbeitrag beträgt 700 € pro Monat. Wir zäh­len auf Eigenverantwortung, dass die­ser bezahlt wird, wenn es die finan­zi­el­le Situation zulässt. 

Die fünf Studienplätze bie­ten eine Beitragswahl ab 250 € monat­lich

Bewerben kön­nen sich ins­be­son­de­re Personen, 

  • die das Studium selbst finan­zie­ren, 
  • kei­ne Arbeitgeberförderung erhal­ten, 
  • und für die der regu­lä­re Beitrag aktu­ell eine erheb­li­che Hürde dar­stellt. 

Die soli­da­ri­schen Plätze rich­ten sich aus­drück­lich an Menschen, die sonst mög­li­cher­wei­se nicht stu­die­ren könn­ten. 

Wir ver­trau­en dar­auf, dass Studierende den regu­lä­ren Beitrag leis­ten, wenn ihre per­sön­li­che finan­zi­el­le Situation dies ermög­licht.

Der regu­lä­re Beitrag von 700 €/Monat dient als Orientierungswert. Wer über sta­bi­le Einkommensverhältnisse oder eine Arbeitgeberfinanzierung ver­fügt, wird gebe­ten, die­sen Beitrag zu leis­ten. 

Ja. Solidarität funk­tio­niert gemein­schaft­lich. 

Studierende oder Fördernde kön­nen frei­wil­lig einen höhe­ren Beitrag leis­ten, um die Hochschule zu unter­stüt­zen sowie ande­ren Studierenden, die die finan­zi­el­len Möglichkeiten nicht haben, zu ermög­li­chen, eben­falls am Studium teil­zu­neh­men

Nein. Für die Bewerbung sind kei­ne Einkommensnachweise erfor­der­lich

Die Vergabe basiert auf einer kur­zen Selbsteinschätzung und einem Motivationsstatement. 

Alle Angaben wer­den ver­trau­lich behan­delt. 

Die Bewerbung erfolgt im Rahmen des regu­lä­ren Bewerbungsprozesses über ein kur­zes Zusatzformular. 

Dieses umfasst: 

  • Erläuterungen zur Motivation für das Studium, 
  • ein Hinweis, dass man die Vergabe eines Studienplatzes nach dem Pay as much as you can-Modell in Anspruch neh­men will, 
  • eine kur­ze Beschreibung der finan­zi­el­len Situation, 
  • und die Angabe des gewünsch­ten Beitrags inner­halb des Rahmens. 

Der Aufwand soll bewusst nied­rig blei­ben. 

Die Hochschule ent­schei­det auf Grundlage von: 

  • der Plausibilität der Selbsteinschätzung, 
  • der Motivation und Passung zum Studiengang, 
  • sowie einer fai­ren Verteilung inner­halb des Jahrgangs. 

Die Entscheidung wird von einem klei­nen hoch­schul­in­ter­nen Gremium getrof­fen. 

Da nur fünf Plätze nach dem soli­da­ri­schen Beitragsmodell pro Jahrgang ver­ge­ben wer­den, kann es sein, dass mehr Bewerbungen ein­ge­hen als Plätze ver­füg­bar sind. In die­sem Fall erfolgt die Auswahl nach den genann­ten Kriterien. Wir bemü­hen uns um größt­mög­li­che Transparenz und Fairness. 

Der ver­ein­bar­te Betrag gilt für die Dauer der Regelstudienzeit. 

Die Studienplätze nach dem soli­da­ri­schen Beitragsmodell sind kein klas­si­sches Stipendium. Sie wer­den durch eine hoch­schul­in­ter­ne Beitragsregelung ermög­licht, die Bildung gerech­ter zugäng­lich machen soll. 

Nein. Die Beitragshöhe ist ver­trau­lich und wird nicht ver­öf­fent­licht. Uns ist wich­tig, dass sich nie­mand erklä­ren oder recht­fer­ti­gen muss. 

Wenn Sie unsi­cher sind, ob ein soli­da­ri­scher Studienplatz für Sie in Frage kommt, bera­ten wir Sie gern per­sön­lich und ver­trau­lich. 

Kontakt: Dr. Dorothea Winter, d.winter@humanistische-hochschule-berlin.de

Ihre Ansprechpartnerin

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Dr. Dorothea Winter hilft Ihnen ger­ne wei­ter!