Foto: © Konstantin Börner
Dr.
Elija

Horn

Humanistische Lebenskunde

Profil von Dr.

Elija

Horn

Lebenslauf

Dr. Elija Horn ist Erziehungswissenschaftler und wis­sen­schaft­li­cher Mitarbeiter im Bereich Humanistische Lebenskunde. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Historische Bildungsforschung, hier ins­be­son­de­re sozia­le Reformbewegungen im 20. Jahrhundert, Sexualpädagogik und Orientalismus, sowie dis­kri­mi­nie­rungs­kri­ti­sche Pädagogik und Antidiskriminierung.

Im Studiengang Humanistische Lebenskunde ver­tritt er die Studienbereiche der Pädagogik, Didaktik und Methodik der Humanistischen Lebenskunde, der Allgemeinen Pädagogik, der Geschichte der Humanistischen Lebenskunde und der dis­kri­mi­nie­rungs­kri­ti­schen Pädagogik.

Akademischer Bildungsgang

  • 2011-2015: Promotion im Fach Erziehungswissenschaft an der Stiftung Universität Hildesheim; Dissertation "Indien als Erzieher. Orientalismus in der deutschen Reformpädagogik und Jugendbewegung, 1918-1933."
  • 2005-2009: Bachelor of Education, Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe I, Universität Potsdam, Bachelorarbeit: "Gleichaltrigenbeziehungen in einer FLEX-Klasse, Analysen in der Genderperspektive"
  • 1998-2005: Magister Artium in den Fächern Indologie & Anglistik, Universität Leipzig, Magisterarbeit: "Vorarbeiten zu einem Grundwortschatz des Hindi"

Beruflicher Werdegang

  • seit 2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Humanistische Hochschule Berlin AdöR
  • 2020-2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg KdöR, Ausbildungsinstitut für Humanistische Lebenskunde
  • 2015-2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Allgemeine Pädagogik, der Technischen Universität Braunschweig
  • 2011-2015: Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei ABqueer, Fortbildungsteamer für pädagogische Fachkräfte zum Thema "Vielfältige geschlechtliche und sexuelle Lebensweisen"
  • 2010-2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Allg. Erziehungswissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim
  • 2008-2009: Lehrbeauftragter, wissenschaftliche Hilfskraft und Tutor an den Instituten für Grundschulpädagogik, Erziehungswissenschaft und Anglistik der Universität Potsdam

Arbeitsschwerpunkte

  • Allgemeine Pädagogik
  • Historische Bildungsforschung
  • Geschlechterforschung, Sexualpädagogik, Antidiskriminierungspädagogik

Humanistische Lebenskunde eröffnet Kindern und Jugendlichen im schulischen Rahmen einen Raum, in den sie ihre ganz eigenen Fragen einbringen und so sich selbst in ihrer Lebenswelt erkunden können. Im Studium zur Lehrkraft für Humanistische Lebenskunde gilt das gleichermaßen: Studierende erhalten bei uns die Möglichkeit, auch persönliche Fragen zu reflektieren – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem professionellen Rollenverständnis.

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Veröffentlichungen von Dr.

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Publikationen (Auswahl)

Monographie | 2018: Indien als Erzieher. Orientalismus in der deutschen Reformpädagogik und Jugendbewegung 1918-1933, Bad Heilbrunn .
Artikel | 2022: Fidus: Weihenacht. In: Edi Goetschel & Regula Schenkel (Hg.). Fidus-Bilder. Postkarten und Drucke, Zürich 2022, S. 87-102.
Artikel | 2020: Jugendbewegung und „Indien“. Zur Herausbildung eines jugendkulturellen Topos‘ um 1918. In: Andrea De Vincenti, Norbert Grube & Andreas Hoffmann-Ocon (Hg.). 1918 in Bildung und Erziehung. Traditionen, Transitionen, Visionen. Bad Heilbrunn 2020, S. 87-107.
Artikel | 2019: Aufklärung als Beginn und Herausforderung moderner emanzipativer Sexualerziehung und -pädagogik. In Klemens Ketelhut & Dayana Lau (Hg.). Gender – Wissen – Vermittlung. Geschlechterwissen im Kontext von Bildungsinstitutionen und sozialen Bewegungen. Wiesbaden 2019, S. 15-32.
Artikel | 2019: Sexuelle Befreiung aus Indien. Jugendkulturelle Verknüpfung von »östlicher Spiritualität« und Sexualität um 1918 und um 1980. In: Detlef Siegfried & David Templin (Hg.). Lebensreform um 1900 und Alternativmilieu um 1980. Kontinuitäten und Brüche in Milieus der gesellschaftlichen Selbstreflexion im frühen und späten 20. Jahrhundert. Göttingen 2019, S. 195-211.
Artikel | 2018: Wissensvermittlung ist nicht alles. Zur Bedeutung von Sensibilisierung bei der Fortbildung von pädagogischen Fachkräften zum Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. In: A. Spahn & J. Wedl (Hg.). Schule lehrt/lernt Vielfalt. Praxisorientiertes Basiswissen und Tipps für Homo-, Bi-, Trans- und Inter*freundlichkeit in der Schule (Edition Waldschlösschen Materialien, Heft 18). Göttingen 2018, S. 194-196.
Artikel | 2018: New Education, Indophilia and women’s activism: Indo-German Entanglements, 1920s to 1940s. In: Südasien-Chronik – South Asia Chronicle 8/2018, S. 79-109.

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