Die HHB i.Gr. bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Bild: Karl Solano

Die Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg ist in Kooperation mit der Humanistischen Hochschule in Gründung (HHB) zu Gast bei der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin.

Alle, die gern mehr über die HHB i.Gr. erfahren möchten, sind herzlich eingeladen. Kommen Sie nach einer kurzen Präsentation bei einem Aperitif mit Mitgliedern des Gründungsdirektoriums der Humanistischen Hochschule Berlin ins Gespräch: über Leitbild, Ziele, Studiengänge und Forschungsvorhaben (Anmeldung unter hochschule@hvd-bb.de).

WANN?
02. Juli 2022 um 19 Uhr

ORT: Brückenstraße 5A | 10179 Berlin

Falls Sie noch ein VIP-Ticket für die LNDW benötigen, bitte erfragen Sie unter hochschule@hvd-bb.de, ob wir noch ein Kontingent verfügbar haben.

Thema der LNDW: Antworten auf Fake News, Verschwörungstheorien und andere Irrtümer

Bill Gates hat das Coronavirus erschaffen, menschengemachter Klimawandel ist eine Fiktion und die Erde sowieso eine Scheibe. Auf die wachsende Popularität von Fake News, Verschwörungserzählungen und fatalen Irrtümern antwortet Humanistik mit Fakten, Argumenten und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch sie kennt auch die Grenzen rein kognitiver Zugänge und forscht genauso nach sozialen, pädagogischen und emotionalen Antworten: Wann gilt Wissen als gesichert und warum wird es dennoch bestritten? Warum täuschen sich Gehirne? Wie begegnet man Fakes in Erziehungs- und Bildungsprozessen? Können soziale und emotionale Integration die Attraktivität merkwürdiger Erzählungen mindern?

Diese und andere Fragen diskutieren wir im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften in Form von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, bei einem Quiz und der Präsentation medienpädagogischer Angebote zum Thema Fake News. Auch die Humanistische Hochschule Berlin i. Gr. stellt sich vor. Gemeinsam mit zahlreichen anderen wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Einrichtungen beziehen wir Position gegen Falschdarstellungen, erfundene Behauptungen und Irrationalismus.

Mit:
ALEXANDER FISCHER, ROMY JASTER, TOBIAS MEILICKE, JULIAN NIDA-RÜMELIN, FRIEDER OTTO WOLF, CHRISTINE ZUNKE u.v.a.

WANN?
02. Juli 2022 

ORT: Brückenstraße 5A | 10179 Berlin

Tickets unter langenachtderwissenschaften.de und ticketmaster.de.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Humanismus Stiftung Berlin.

Programm

Seminarraum 1

17.00 – 18.00 Uhr

Wissen oder Nichtwissen, das ist hier die Frage. Podiumsdiskussion mit Helmut Fink, Romy Jaster, Frieder Otto Wolf und Christine Zunke. Moderation: Ralf Schöppner

18.15 – 19.00 Uhr       

Jenseits des rationalen Radars: Was Manipulation ist und wann sie problematisch wird. Vortrag von Alexander Fischer

20.00 – 20.45 Uhr          

Demokratie und Wahrheit. Vortrag von Julian Nida-Rümelin

21.30 – 22.30 Uhr          

Wenn Argumente nicht ankommen. Zum Umgang mit Fake News und Verschwörungserzählungen. Podiumsdiskussion mit Tobias Meilicke, Marius Raab und Cornelia Sindermann. Moderation: Anke Lauke

Seminarraum 2

17.00 – 24.00 Uhr          

LNDW-Café. Die Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg und Partner-Institutionen stellen sich und ihre Angebote zu Fake News, Wissenschaft und Streitkultur vor, laden ein zu Begegnung und Austausch

19.00 – 20.00 Uhr          

Die Humanistische Hochschule Berlin i. Gr. stellt sich vor. Kommen Sie nach einer kurzen Präsentation bei einem Aperitif mit Mitgliedern des Gründungsdirektoriums der Humanistischen Hochschule Berlin ins Gespräch: über Leitbild, Ziele, Studiengänge und Forschungsvorhaben

Seminarraum 3

17.00 – 22 Uhr                

Fake oder Fakt? Medienpädagogische Ideen aus dem Humanistischen Lebenskundeunterricht. Franziska Jahn und Cláudia Della Rosa Soares zeigen Materialien, Bücher, Spiele, Filme zum Thema der LNDW und Schülerarbeiten aus dem Humanistischen Lebenskundeunterricht

17.00 – 24.00 Uhr          

Schon „geboostert“? – Wie immun bist Du gegen Fake News? Ein Wissens-Quiz. Mit Julia Nurein in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung | bpb

Presse
Humanistische Hochschule Berlin erhält staatliche Anerkennung vom Berliner Senat

Die in Gründung befindliche Humanistische Hochschule Berlin (HHB) hat jetzt vom Berliner Senat die staatliche Anerkennung erhalten. Katrin Raczynski, Vorstand der HHB, zeigt sich erfreut: „Mit dieser Bestätigung ist die letzte große Hürde auf dem Weg zum Betrieb unserer Humanistischen Hochschule übersprungen.“ Die HHB hat außerdem Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin zum Gründungsrektor berufen.

Weiterlesen »